Mathematik im Zoo
Koordinaten
- Klassenstufe:
- 6. bis 7. Klasse
- Thematische Einordnung:
- Arbeiten mit Größen
- Zeitbedarf:
- 6 bis 8 Unterrichtsstunden
- Kooperationen mit anderen Fächern (möglich):
- Biologie, Deutsch oder Kunst
- (Außerschulische) Lernorte:
- Zoo, Computerraum
Mathematik und Zoo haben auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun, aber es stellte sich beim ersten Zoobesuch und bei dem entsprechenden Perspektivwechsel schnell heraus, dass das Gegenteil der Fall ist. Das heißt: Ein ganz wesentlicher Bestandteil dieser Mathe.Forscher-Aktivität war der Zoobesuch zum Erarbeiten der Forscherfragen vor Ort.
Es wurden Berechnungen und Modellierungen vorgenommen. Die SchülerInnen arbeiteten an den Forscherfragen und machten durch ihre Präsentation die verwendete Mathematik vor ihrer Klasse sichtbar. Eine abschließende Reflexion rundete die Mathe.Forscher-Aktivität ab.
Welches Volumen hat ein Elefant?
Ist die Größe des Tiergeheges proportional zur Tiergröße?
Was ist der ideale Weg, um auf möglichst kurzem Weg alle Tiere zu sehen?
Wie viele Besucher kommen täglich / jährlich in den Zoo?
Welchen Flächeninhalt hat der komplette Zoo?
Anwenden der Mathe.Forscher-Prinzipien
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Projektorientierter, offener Unterricht.
Öffnen des Unterrichts
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Computerraum und Zoo.
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Optional: Kooperation mit Biologie, Deutsch oder Kunst.
Arbeiten mit Forscherfragen
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Welches Volumen hat ein Elefant?
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Ist die Größe des Tiergeheges proportional zur Tiergröße?
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Was ist der ideale Weg, um auf möglichst kurzem Weg alle Tiere zu sehen?
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Wie viele Besucher kommen täglich / jährlich in den Zoo?
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Welchen Flächeninhalt hat der komplette Zoo?
Handeln als Lernbegleiter
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SchülerInnen die aktive Rolle geben – sowohl bei dem Aufstellen der Forscherfragen als auch beim Bearbeiten / Lösen ihrer Aufgabe.
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Sämtliche Ideen der SchülerInnen aufnehmen, auch wenn von vornherein ersichtlich ist, dass es in die falsche Richtung führt.
Mathematik sichtbar machen
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Die SchülerInnen entdecken, dass Mathematik nicht nur in der Schule eine Rolle spielt. Sie hinterfragen die Ergebnisse im Kontext.
Man sollte sich öfter trauen, den Mathematikunterricht mithilfe der Mathe.Forscher-Dimensionen zu öffnen. Es entstehen sehr interessante und bemerkenswerte Fragestellungen und Lösungen. Man hat so die Möglichkeit, durch individuelle Gruppenarbeit die SchülerInnen dort abzuholen, wo sie sind.
Das sagen die Lehrkräfte dazu
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"Auf einige der Forscherfragen wäre ich selbst nie gekommen. Bedingt durch die ‚andere Lehrerrolle‘ hatte ich einen veränderten Zugang zu den Schülerinnen und Schülern. Schwächere und /oder stille Schülerinnen und Schüler haben sich in ihren Gruppen viel mehr zugetraut.“
Das sagen die Lernenden dazu
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"Ich fand das Projekt gut, auch wenn unsere Berechnung zur Dichte des Elefanten nicht ganz richtig war. Nach unserer Berechnung hätte der Elefant die Dichte von Bronze …“
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„Es war sehr interessant. Ich sehe den Zoo jetzt mit anderen Augen und, egal wo ich hingehe, ich finde die Mathematik immer wieder.“
Das Zoo-Projekt ist eine klassische Art, die Perspektive der SchülerInnen zu ändern und diese selbst mathematische Fragestellungen zu realen Gegebenheiten entwickeln zu lassen.
Dies kann man auch in einem geeigneten Museum oder in einem Schwimmbad machen. Dass diese Mathe.Forscher-Aktivität dann noch an einem außerschulischen Lernort stattfindet, erhöht die Motivation der Beteiligten.
Ideal ist es zudem, dass es sich bei den Forscherfragen zumeist um Fragen zu Größen handelt. Dadurch entwickeln die SchülerInnen ein ganz anderes Verhältnis zu und bessere Vorstellung von Längen- und Flächenmaßen.
Dass man aber auch über den Tellerrand hinausschauen kann, belegen Forscherfragen zur Optimierung und Graphentheorie (Wie ist der optimale Weg durch den Zoo?).